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Physalis – Kirschgroße Vitamin-A-Bombe im Pergamentmäntelchen

Nach den Weihnachtstagen haben die Leckereien einen unerwünschten Zwischenstopp auf der Hüfte eingelegt. Das war so nicht vorgesehen – also: Arrivederci Kekse, Printen und Schokokugeln! Servus Obst, Gemüse und miese Laune!

Wer am Obst- und Gemüseregal allerdings auch einmal einen genaueren Blick riskiert, entdeckt viele exotische Früchte, deren Namen nach raschelnden Baströckchen, bunten Blumenketten  und Meeresrauschen schmecken. Die machen mindestens genauso viel Spaß, wie ihre kalorienreichen Konkurrenten. Das Beste daran: Sie richten sich nicht häuslich in den Fettdepots ein und versorgen den Körper zudem mit einer Flut an gesunden Inhaltsstoffen. Eine exotische Frucht, die bereits vor Jahren den Weg ihren Weg von Peru auf den deutschen Esszimmertisch gefunden hat, ist die Physalis.

Blütenblätter verraten den Reifegrad
Die orangegelbe, saftige Frucht der Physalis – auch Peruanische Blasenkirsche oder Kapstachelbeere genannt – ist reich an Vitamin C, Eisen, Phosphor, Provitamin A1 und B1. Da sie von einem laternenförmigen Blütenkelch umschlossen ist, kann man im Supermarkt nicht immer erkennen, ob sie reif oder bereits verfault ist. Orientierung bieten hier die Blätter des Kelches:  Sind diese pergamentartig und weisen eine hellbraune Farbe auf, ist die Physalis reif.  Sobald sich die Blätterfarbe verdunkelt, ist die Frucht hinüber. Damit sich die Physalis möglichst lange hält, sollte sie kühl und trocken gelagert werden.

Speisen mit Physalis
Physalis genießt man auf verschiedene Arten: pur als kleinen gesunden Snack oder als exotische Zutat für Kuchen, Chutneys und Obstsalate.

Hier finden Sie Rezepte mit Physalis:

Physalis-Sorbet
Physalis-Sahne Kuchen
Physalis Schichtdessert
Südsee-Salat
Aloe-Limetten-Putensteak mit Physalis-Salsa