Archive | November 2013

Ätherische Öle gegen Mundgeruch – So klappt’s auch mit der Nachbarin

Die Sonne versinkt glutrot im Meer, im Hintergrund fiedelt das Geigen-Quintett gegen das Zirpen der Grillen an und vor Ihnen kniet der Liebste: den Arm voll Rosen und in der ausgestreckten Hand einen sehr ansehnlichen Diamantklunker. Ergriffen haucht er seinen Heiratsantrag herüber und – puff – ist die romantische Stimmung verflogen. Der Stimmungskiller ist schnell identifiziert: Mundgeruch! Dabei ist es gar nicht so schwierig, für frischen Atem zu sorgen, wenn man sich in Omas gut sortierten Kräuterbeet auskennt.

Pasta, Bürste und Seide: Die drei Musketiere im Kampf gegen Mundgeruch
Wer einen schlechten Geschmack im Mund hat, wirft schnell eine Lutschpastillen oder ein Kaugummi ein. Gefahr erkannt – Gefahr gebannt. Leider nein! Zwar überdecken die frisch riechenden Inhaltsstoffe den unangenehmen Geruch zeitweise, die Ursache des Mundgeruchs ist damit allerdings nicht behoben. In den meisten Fällen stecken hinter üblen Atem – in Fachkreisen auch liebevoll als „Mundgulli“ bezeichnet – ungepflegte Zähne.

Wie uns schon eine ganze Parade Zahnarztfrauen in zahlreichen Werbespots ans Herz gelegt hat: Zahnpflege ist wichtig, auch in den Zahnzwischenräumen. Lagert sich ein Belag aus Essensresten auf den Zähnen oder der Zunge ab, bildet er einen optimalen Nährboden für Bakterien. Die unwillkommenen Gäste scheiden unter anderem Schwefel-Verbindungen aus – und die riechen unangenehm. Insbesondere eiweißhaltige Speisen wie Milch, Eier, Fisch und Fleisch sind ein gefundenen Fressen für die Keime. Wer sich mit Zahnbürste, Zahnpasta, Zungenschaber und Zahnseide bewaffnet zweimal täglich der Zahnhygiene widmet, kann den Bakterien jedoch ganz einfach den Lebensraum entziehen.

Ätherische Öle gegen Mundgeruch
Wer statt des zuckerhaltigen Kaugummis dem Körper mit dem Frischekick für den Atem auch ein paar Mineralien und Vitamine spendieren will, der sollte sich in Omas Kräuterbeet umsehen. Hier finden sich unter Garantie ein paar Pflanzen, deren antiseptisch wirkenden ätherische Öle dem Treiben der Bakterien Einhalt gebieten. Dazu gehören unter anderem Petersilie, Fenchel, Kamille, Salbei, Thymina, Rosmarien, Nelken und Ingwer. Auch der Saft der Zitrone hält den Atem frisch, doch dieser wirkt auf einer anderen Weise: Er regt den Speichelfluss an.

Weitere Ursachen von schlechtem Atem
Speichel wirkt ebenso wie Kräuter und regelmäßige Zahnhygiene bakterienhemmend und ist damit der natürliche Feind des Mundgeruchs. Die in der Zitrone enthaltene Säure regt den Speichelfluss an und verhindert so, dass sich die Keime ungehindert im Mundraum ausbreiten. Auch vermehrtes Trinken von zuckerfreien Getränken wie Wasser oder ungesüßten Kräutertees wirkt sich positiv auf die Qualität des Atems aus.

Neben einem trockenen Mund gibt es noch weitere Ursachen für Mundgeruch:

•    Parodontitis
•    Karies
•    Zahnfleischentzündungen
•    Zahnstein
•    Tabak
•    entzündete Mandeln
•    Knoblauch
•    Alkohol
•    Nierenerkrankungen
•    Diabetes

Tomate – Ein asoziales Früchtchen

Yay, Wocheneinkauf abgehakt. Für den gemütlichen „Im Namen der Rose“ DVD-Abend steht allerhand Naschkram auf dem Menüplan. Neben den sechs Pfund Schokolade und einigen Tüten Chips sind allerdings auch ein paar Alibitomaten für den Vitamin C- und Kalium-Bedarf  in den Einkaufskorb gewandert. Daraus lässt sich als Vorspeise für das Süßigkeiten-Diner gesunde Bruschetta oder Tomaten Caprese zaubern. Während Schoki und Chips auf direktem Weg in den Küchenschrank wandern, stellt sich mir die Frage: Wo parke ich die Tomaten am besten? Zum anderen Grünzeug ins Gemüsefach des Kühlschranks oder doch ab auf ein separates Plätzchen? Da war doch was…

Tomaten – ein eigensinniges Gemüse
Tomaten sind saftig, lecker – und sehr empfindlich. Damit die Tomate auch nach der Ernte noch aromatisch und saftig schmeckt, sollten Sie folgenden Tipps berücksichtigen:

  • Die Tomaten nur vorsichtig übereinander stapeln. Andernfalls entstehen schnell Druckstellen – und die sind Wind in den Segeln des Fäulnisprozesses.
  • Tomaten sind kälteempfindlich und verlieren im Kühlschrank ihr Aroma. Am liebsten halten sie sich bei muckeligen 15 bis 18 Grad Celsius an einem schattigen und luftigen Ort auf.
  • Tomaten reifen nach der Ernte noch nach und setzen dabei das Gas Ethylen frei. Dieses sorgt dafür, dass andere Obst- und Gemüsesorte schneller verderben. Deswegen sollten Tomaten separat und nicht in einem gemischten Gemüsefach gelagert werden.

Tomaten unter den Rock geschaut
Tomaten bestehen zu 95 Prozent aus Wasser – und sind damit kalorienarm. Gleichzeitig enthalten sie neben viel Vitamin C und Kalium auch das Carotinoid  Lycopin. Diesem wird eine zellmembranschützende Wirkung nachgesagt. Daher empfehlen einige Experten eine tägliche Portion der roten Früchtchen von 250 Gramm als Prophylaxe gegen Herzerkrankungen, Arteriosklerose (Verengung der Blutgefäße) oder sogar Krebs. Wer nicht gerade unter einer Unverträglichkeit der Nachtschattengewächse leidet – und das kommt in Folge einer Kreuzallergie gar nicht so selten vor – kann sich jeden Tag ein anderes leckeres Gericht mit Tomaten auf den Teller zaubern.

Mahlzeit! – Rezepte mit Tomaten
Neben der eingangs bereits erwähnten Bruschetta und der auf jeder Grillparty unweigerlich auftauchenden Tomaten-Mozzarella-Basilikum Kombi verleihen Tomaten noch einer ganzen Palette anderer kulinarischer Köstlichkeiten eine fruchtige Note. Dazu gehören: