Backpulver: Wundermittel gegen Verkrustungen und Flecken

Es ist unscheinbar, weiß und geschmacksneutral, entwickelt beim richtigen Einsatz aber Bärenkräfte: Backpulver. Der kleine Backhelfer aus der Tüte setzt sich unter anderem aus Natron und einem Säuerungsmittel wie Zitronensäure zusammen. Unter Hitze- und Feuchtigkeitseinwirkung reagieren beide miteinander und setzen Kohlenstoffdioxid (CO2) frei. Unter den Teig von Kuchen oder Plätzchen gemischt, bewirkt Backpulver, dass sich kleine Kohlenstoffdioxidbläschen bilden und den Teig durchsetzen. Dieser wird dadurch locker und nimmt an Volumen zu – er geht auf. Aus diesem Grund wird Backpulver auch als „Triebmittel“ bezeichnet. Doch nicht nur im Ofen, sondern auch in anderen Bereichen des Haushaltes legt das fade Pülverchen echte Superheldenqualitäten an den Tag.

Backpulver blubbert Töpfe sauber
Hat man sich beim Telefonplausch mit der besten Freundin verquatscht und verpasst den optimalen Zeitpunkt, um die Milch für den Babybrei von der Herdplatte zu nehmen, wird es schnell ungemütlich in der Küche: Die Milch kocht beleidigt über und hinterlässt nicht nur einen üblen Gestank in der Luft, sondern auch einen hartnäckigen, dunkelbraunen Film auf dem Topfboden. Selbst wenn der Topf in kürzester Zeit mit Spülwasser gefüllt wird – eine schweißtreibende Schrubbarie benötigt er dennoch, um wieder zu glänzen. Doch ein gezielter Griff in die hausfrauliche Trickkiste kürzt das Scheuern ab. Denn Backpulver gehört zu den nicht mehr ganz so geheimen Wunderwaffen im Kampf gegen angebrannte Töpfe.

Um den eingebrannten Essensfilm vom Topfboden zu lösen, streut man Backpulver auf den verkrusteten Boden und gibt etwas Wasser hinzu. Danach erhitzt man das Wasser. Da während der Erwärmung die Reaktion des Natrons mit dem Säuerungsmittel stattfindet und sich die CO2-Bläschen bilden, sprudelt das Wasser schnell über. Aus diesem Grund sollte sich nicht zu viel Wasser in dem Topf befinden. Nach dem Erhitzen lässt man den Topf ein paar Stunden mit dem Backpulver-Wasser-Gemisch stehen. In dieser Zeit können die Kohlenstoffdioxidbläschen gemütlich die Verkrustung im Topf aufbrechen. Nun lassen sich die hartnäckigen Verkrustungen unkompliziert mit dem Schwamm entfernen.

Backpulver gegen Fettflecken in der Wäsche
Wenn Vati sich mal wieder mit Salatdressing bekleckert hat, hinterlässt dieses hässliche Flecken auf dem weißen Business-Hemd – leider auch noch nach dem dritten Waschgang. Auch hier kann Backpulver aus der Patsche helfen: das trockene Pulver einfach in den Fleck massieren, einwirken lassen und ausbürsten. Das Backpulver zieht das Fett aus dem Gewebe und kann Fettlecken so beseitigen.

Zitronensaft: Saures gegen Kalk

Egal ob am Boden des Wasserkochers, am Wasserhahn, an der Duschkabine, dem Duschkopf oder in der Kaffeemaschine – an Stellen, die regelmäßig mit Wasser in Kontakt kommen, lässt sich Kalk nieder. Der Mineralstoff setzt sich aus Kalzium und Magnesium zusammen und ist nicht gesundheitsgefährdend, hübsch sieht er dennoch nicht aus. Um Kalkablagerungen in der Kaffeemaschine und dem Wasserkocher vorzubeugen, empfiehlt es sich, Wasserreste immer auszuschütten. Wenn das nicht hilft, wartet der natürliche Feind des Kalkes in der Obstschale: die Zitrone.

Zitrone gegen Kalkablagerungen
Zitronen enthalten natürliche Säure. Diese reagiert mit dem Kalk und löst ihn auf. Der Saft von einer Zitrusfrucht mit Wasser verdünnt entfernt Kalk im Wasserkocher und der Kaffeeautomaten. Bei Verkrustungen im Bad kann man das Zitronenwasser mit etwas flüssiger Handseife mischen. Sie sorgt dafür, dass die Säure in die Kalkablagerung vordringen kann. Verschwinden diese nicht beim ersten Reinigungsdurchgang, müssen härtere Geschütze aufgefahren werden: Legt man einen mit Zitronenwasser getränkter Lappen für ein paar Stunden auf die verkalkte Fläche, kapituliert auch der hartnäckigste Kalkfleck.

Hier finden Sie mehr zur richtigen Konzentration der Zitronensäure.

Essig – nicht immer die beste Wahl
Anders als häufig angenommen, eignet sich Essig nicht in jedem Fall, um Kalk zu entfernen. Dieser ätzt die Mineralrückstände zwar weg, mit den Rückständen geht es aber auch den Gummidichtungen oder der verchromten Oberfläche an den Kragen. Sind diese erst einmal porös, kann sich hier der Kalk ungestört niederlassen. Zudem hinterlässt Essig im Gegensatz zu Zitrone einen unangenehmen Geruch.

Physalis – Kirschgroße Vitamin-A-Bombe im Pergamentmäntelchen

Nach den Weihnachtstagen haben die Leckereien einen unerwünschten Zwischenstopp auf der Hüfte eingelegt. Das war so nicht vorgesehen – also: Arrivederci Kekse, Printen und Schokokugeln! Servus Obst, Gemüse und miese Laune!

Wer am Obst- und Gemüseregal allerdings auch einmal einen genaueren Blick riskiert, entdeckt viele exotische Früchte, deren Namen nach raschelnden Baströckchen, bunten Blumenketten  und Meeresrauschen schmecken. Die machen mindestens genauso viel Spaß, wie ihre kalorienreichen Konkurrenten. Das Beste daran: Sie richten sich nicht häuslich in den Fettdepots ein und versorgen den Körper zudem mit einer Flut an gesunden Inhaltsstoffen. Eine exotische Frucht, die bereits vor Jahren den Weg ihren Weg von Peru auf den deutschen Esszimmertisch gefunden hat, ist die Physalis.

Blütenblätter verraten den Reifegrad
Die orangegelbe, saftige Frucht der Physalis – auch Peruanische Blasenkirsche oder Kapstachelbeere genannt – ist reich an Vitamin C, Eisen, Phosphor, Provitamin A1 und B1. Da sie von einem laternenförmigen Blütenkelch umschlossen ist, kann man im Supermarkt nicht immer erkennen, ob sie reif oder bereits verfault ist. Orientierung bieten hier die Blätter des Kelches:  Sind diese pergamentartig und weisen eine hellbraune Farbe auf, ist die Physalis reif.  Sobald sich die Blätterfarbe verdunkelt, ist die Frucht hinüber. Damit sich die Physalis möglichst lange hält, sollte sie kühl und trocken gelagert werden.

Speisen mit Physalis
Physalis genießt man auf verschiedene Arten: pur als kleinen gesunden Snack oder als exotische Zutat für Kuchen, Chutneys und Obstsalate.

Hier finden Sie Rezepte mit Physalis:

Physalis-Sorbet
Physalis-Sahne Kuchen
Physalis Schichtdessert
Südsee-Salat
Aloe-Limetten-Putensteak mit Physalis-Salsa

Zwiebel: Muffelnde Geheimwaffe gegen verstopfte Nase

Auf dem Steak, zwischen den Burgerbrötchen oder in einem griechischen Salat haben Zwiebeln durchaus ihre Berechtigung – im Schlafzimmer möchte man die muffelnden kleinen Knollen allerdings nach Möglichkeit nicht haben. Doch wer aufgrund einer Nasenschleimhautentzündung, der sogenannten Rhinitis, unter einer verstopften Nase leidet, sollte sich das noch einmal überlegen. Denn Zwiebeldämpfe lassen die Schleimhäute abschwellen, verdünnen festsitzenden Schleim und erleichtern so auf natürliche und sanfte Weise das Atmen.

Ursachen einer verstopften Nase
Eine zugeschwollene Nasenschleimhaut tritt nicht nur akut als unangenehme Begleiterscheinung bei Erkältungen auf. Sie kann auch durch verschiedene Allergien, den ständigen Gebrauch von Nasentropfen, eine Nasennebenhöhlen-Entzündung und durch staubige oder trockene Luft hervorgerufen werden.

Die Nasenschleimhaut reagiert gereizt, wenn sie von unerwünschten Eindringlingen wie Viren, Bakterien, Staub oder Allergene wie beispielsweise Pollen attackiert wird. Dann versucht das Immunsystem den Feind – oder bei Allergenen die Substanz, die der Körper für den Feind hält – mit Hilfe von wässrigem oder eitrigem Sekret loszuwerden. Bei der Abwehrreaktion schwellen die Schleimhäute in der Nase an. Dadurch gelangt wenig oder gar keine Luft durch die zugeschwollenen Nasenlöcher in die Lunge – wir müssen durch den Mund Luft holen. Um wieder durch die Nase atmen zu können, benötigt man ein sogenanntes „Dekongestionsmittel“, das die Schleimhaut zum Abschwellen bringt. Das kann ein Kopfdampfbad, eine heiße Hühnersuppe oder eine klein geschnittene Zwiebel sein.

Zwiebel – ein natürliches Heilmittel
Der klassische Schnupfen lässt sich ganz einfach mit Hilfe eines Hausmittels bekämpfen: der Zwiebel. Eine frisch aufgeschnittene Zwiebel dünstet das ätherischen Öl Allicin aus. Der scharfe Dampf sorgt durch seine antibakterielle, schleimlösende und stoffwechselanregende Wirkung dafür, dass die Nasenschleimhaut abschwillt und ein klares Sekret absondert. Die wässrige Flüssigkeit verdünnt den eitrigen Schleim, der die Atemwege verstopft – er kann nun ungehindert abfließen. Um diesen Vorgang zu unterstützen, empfiehlt es sich, die Trinkmenge auf etwa zwei Litern am Tag zu erhöhen.

Zwiebelsäckchen für nächtliches Aufatmen
Um in der Nacht durchatmen zu können, benötigt man eine Zwiebel. Diese hackt man in kleine Stücke. Damit der Zwiebelsaft und damit die heilenden ätherische Öle austreten und ihre heilende Wirkung entfalten können, werden die Zwiebelstückchen in einem Wasserbad auf Körpertemperatur erwärmt. Danach gibt man sie auf ein Geschirrtuch, bindet dies zu einem kleinen Säckchen und drückt es leicht zusammen. Auf den Nachttisch neben dem Kopfende des Bettes gelegt, hält das ätherische Öl der Zwiebel die verschnupfte Nase während des Schlafes frei.

Quercetin – die Geheimwaffe unterm Zwiebelhäutchen
Zwiebeln helfen nicht nur äußerlich angewendet bei gesundheitlichen Problemen. Auch als Speise bringen vor allem rote Zwiebeln durch ihre geballte Ladung an Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen das Immunsystem auf Trab. Zudem versteckt die unscheinbare Knolle mit dem Naturfarbstoff Quercetin eine Geheimwaffe gegen Allergien unter ihrem Häutchen und wirkt als ein natürliches Antihistaminikum.

Quercetin ist vor allem in den äußeren Ringen der Zwiebel enthalten. Er reguliert den Histaminspiegel im Blut, der bei allergischen Reaktionen drastisch ansteigt. Der Anstieg ist auf die Aufgabe des Histamins zurückzuführen: Es alarmiert die körpereigene Abwehr, wenn der Körper mit Substanzen in Kontakt kommt, die dieser als gefährlich einstuft. Die Substanzen können sich bereits in der Blutbahn befinden, das ist bei einer Lebensmittelunverträglichkeit der Fall, oder von außen eindringen, wie bei einer Pollenallergie. Bei Allergien ist die körpereigene Einordnung der Substanzen zwar falsch, das hindert den Organismus aber nicht daran, den Kampf gegen sie aufzunehmen – er reagiert über. Diese Überreraktion des Körper löst häufig Niesen, Schnupfen und Juckreiz aus.

 

Nützliche Links:
So bindet man ein Zwiebelsäckchen
Die oberen Atemwege
Mehr Infos zur Nasenschleimhautentzündung

Ruckedigu – ein Käsefuß ist im Schuh

Nach dem Spaziergang durch die verschneite Winterlandschaft einfach die Moonboots in die Ecke feuern, sich eine heiße Schokolade kochen und gemeinsam mit dem Liebsten vor dem Kamin kuscheln. Das Szenario könnte romantischer nicht sein – wären da nicht die Schweißfüße des Angebeteten, deren penetranter Geruch einem die Tränen in die Augen treibt.

Schwitzen ist gar nicht so schlecht
Schwitzen ist ein normaler und lebenswichtiger Vorgang, dessen Intensität über hormonelle Prozesse gesteuert wird. Die Aufgabe des Schweißes: Er legt sich auf die Haut und kühlt den erhitzten Körper herunter. Auf diese Weise wirkt er als temperaturregulierende Klimaanlage. Am meisten schwitzt der Körper dort, wo sich besonders viele Schweißdrüsen befinden. Das ist nicht nur unter den Achseln der Fall, sondern auch an der Stirn, den Handinnenflächen und den Fußsohlen. Schwitzt der Fuß jedoch unverhältnismäßig viel, ist das krankhaft. Dieser Vorgang im Zusammenhang mit erheblichem Schweißgeruch wird auch Bromhidrosis genannt.

Ursachen für Schweißfüße
Der käsige Geruch eines Schweißfußes entsteht, wenn zwei Gegner aufeinander treffen: Schweiß und Bakterien. Sobald der Schweiß aus den Schweißdrüsen austritt, stürzen sich die Bakterien, die auf der Hautoberfläche siedeln, auf die Flüssigkeit und zersetzen sie. Bis zu dem Moment, an dem der Schweiß auf die Bakterien trifft, ist er noch völlig geruchslos. Doch während des Zersetzungsprozesses wird Buttersäure frei und die verursacht einen sehr intensiven Geruch. Ist der Schweißfluss unter dem Fuß dann auch noch rege und stetig, dauert der geruchsverursachende Prozess an. Gleichzeitig kann der alte Schweiß nicht trocknen, weil die Füße in Socken und Schuhen stecken. Diese unterbinden eine Luftzirkulation und damit das Trocknen der verschwitzten Füße.

Wer unter Schweißfüßen leidet, kann sich in der Regel bei seinen Eltern bedanken, denn diese hormonell bedingte Veranlagung ist erblich bedingt. Zu allem Überfluss hilft gegen den störenden Fußgeruch die allmorgendliche Dusche allein nicht. Da müssen wirksamere Mittel her.

Botox, OP und Drogerieartikel als Behandlungsmöglichkeiten
Der gemeine Schweißfuß lässt sich durch unterschiedliche Arten Schachmatt setzen. Die aufwendigste und kostspieligste Methode ist eine Behandlung mit dem Nervengift Botox. Dieses legt die Nerven lahm legt und verhindert dadurch eine Aktivierung der Schweißdrüsen durch die Nerven. Ebenso wie eine OP, bei der die Schweißdrüsen entfernt werden, sollte diese Behandlungsmethode nur das letzte Mittel der Wahl sein.

Auch das gut bestückte Kosmetikregal des Drogeriemarktes hält einige Waffen im Kampf gegen den Stinkefuß bereit: Fußdeos sorgen durch den Wirkstoff Aluminiumchlorid dafür, dass sich die Poren verschließen. So kann kaum noch Schweiß austreten. Deos, die nicht antitranspirierend, sondern aufgrund ihrer Duftstoffe geruchsüberdeckend wirken, enthalten in der Regel Alkohol. Dieser tötet die geruchsbildenden Bakterien ab und hemmt so ihre Vermehrung. Auf dieselbe Weise nehmen antibakterielle Fußcremes den übereifrigen Mikroorganismen den Wind aus den Segeln. Doch chemische Mittel greifen nicht nur Bakterien, sondern auch die Haut an. Gut, dass es auch einen natürlichen Weg gibt, dem Schweiß die Stirn zu bieten.

Natürliche Hilfe gegen den Käsefuß
Die Natur hat es wieder einmal gut mit uns Menschen gemeint. Sie stellt uns Pflanzen und Bäume zur Verfügung, die schweißabsorbierend oder schweißregulierend wirken. So verschaffen neben speziellen Schuheinlagen aus Zedernholz, die den Schweiß aufnehmen und gleichzeitig antibakteriell wirken, regelmäßige Fußbäder mit Eichenrinde dem geruchgeplagten Fußbesitzer etwas Ruhe. Verantwortlich für die schweißreduzierende Wirkung der Eichenrinde ist der hohen Anteil an Gerbstoffen. Ein- bis zweimal am Tag die Füße für etwa eine viertel Stunde hineingehalten und – voilà – der Schweißgeruch verduftet.

Tipps zur Schweißregulierung
Um die Schweißproduktion der Füße nicht auch noch anzuheizen, sollte man folgende Dinge meiden:

  • Luftundurchlässige oder enge Schuhe sind wie eine Sauna für die Füße. Entsprechend rege ist der Schweißfluss. Eine regelmäßige Desinfektion der Schuhe sorgt dafür, dass sie Bakterien sich hier nicht häuslich niederlassen.
  • Socken und Strümpfe aus chemischen Fasern sind nicht atmungsaktiv. Dünne Baumwollsocken nehmen Schweiß am besten auf.
  • Nikotin, scharfe Gewürze und zu viel Koffein kurbeln die Schweißproduktion an. Stattdessen viel Salbeitee trinken. Dieser hemmt die Produktion von Schweiß.
  • Füße morgens und abends waschen und gründlich – inklusive Zehenzwischenräume – abtrocknen. So wird der übel riechende, bereits getrocknete Schweiß entfernt und die Bildung der Bakterien gehemmt.

Nützliche Links

Infos zur Zedernholz-Sohle
Zubereitung Eichenrinden-Fußbad
Richtige Anwendung von Antitranspirantien

Ätherische Öle gegen Mundgeruch – So klappt’s auch mit der Nachbarin

Die Sonne versinkt glutrot im Meer, im Hintergrund fiedelt das Geigen-Quintett gegen das Zirpen der Grillen an und vor Ihnen kniet der Liebste: den Arm voll Rosen und in der ausgestreckten Hand einen sehr ansehnlichen Diamantklunker. Ergriffen haucht er seinen Heiratsantrag herüber und – puff – ist die romantische Stimmung verflogen. Der Stimmungskiller ist schnell identifiziert: Mundgeruch! Dabei ist es gar nicht so schwierig, für frischen Atem zu sorgen, wenn man sich in Omas gut sortierten Kräuterbeet auskennt.

Pasta, Bürste und Seide: Die drei Musketiere im Kampf gegen Mundgeruch
Wer einen schlechten Geschmack im Mund hat, wirft schnell eine Lutschpastillen oder ein Kaugummi ein. Gefahr erkannt – Gefahr gebannt. Leider nein! Zwar überdecken die frisch riechenden Inhaltsstoffe den unangenehmen Geruch zeitweise, die Ursache des Mundgeruchs ist damit allerdings nicht behoben. In den meisten Fällen stecken hinter üblen Atem – in Fachkreisen auch liebevoll als „Mundgulli“ bezeichnet – ungepflegte Zähne.

Wie uns schon eine ganze Parade Zahnarztfrauen in zahlreichen Werbespots ans Herz gelegt hat: Zahnpflege ist wichtig, auch in den Zahnzwischenräumen. Lagert sich ein Belag aus Essensresten auf den Zähnen oder der Zunge ab, bildet er einen optimalen Nährboden für Bakterien. Die unwillkommenen Gäste scheiden unter anderem Schwefel-Verbindungen aus – und die riechen unangenehm. Insbesondere eiweißhaltige Speisen wie Milch, Eier, Fisch und Fleisch sind ein gefundenen Fressen für die Keime. Wer sich mit Zahnbürste, Zahnpasta, Zungenschaber und Zahnseide bewaffnet zweimal täglich der Zahnhygiene widmet, kann den Bakterien jedoch ganz einfach den Lebensraum entziehen.

Ätherische Öle gegen Mundgeruch
Wer statt des zuckerhaltigen Kaugummis dem Körper mit dem Frischekick für den Atem auch ein paar Mineralien und Vitamine spendieren will, der sollte sich in Omas Kräuterbeet umsehen. Hier finden sich unter Garantie ein paar Pflanzen, deren antiseptisch wirkenden ätherische Öle dem Treiben der Bakterien Einhalt gebieten. Dazu gehören unter anderem Petersilie, Fenchel, Kamille, Salbei, Thymina, Rosmarien, Nelken und Ingwer. Auch der Saft der Zitrone hält den Atem frisch, doch dieser wirkt auf einer anderen Weise: Er regt den Speichelfluss an.

Weitere Ursachen von schlechtem Atem
Speichel wirkt ebenso wie Kräuter und regelmäßige Zahnhygiene bakterienhemmend und ist damit der natürliche Feind des Mundgeruchs. Die in der Zitrone enthaltene Säure regt den Speichelfluss an und verhindert so, dass sich die Keime ungehindert im Mundraum ausbreiten. Auch vermehrtes Trinken von zuckerfreien Getränken wie Wasser oder ungesüßten Kräutertees wirkt sich positiv auf die Qualität des Atems aus.

Neben einem trockenen Mund gibt es noch weitere Ursachen für Mundgeruch:

•    Parodontitis
•    Karies
•    Zahnfleischentzündungen
•    Zahnstein
•    Tabak
•    entzündete Mandeln
•    Knoblauch
•    Alkohol
•    Nierenerkrankungen
•    Diabetes

Tomate – Ein asoziales Früchtchen

Yay, Wocheneinkauf abgehakt. Für den gemütlichen „Im Namen der Rose“ DVD-Abend steht allerhand Naschkram auf dem Menüplan. Neben den sechs Pfund Schokolade und einigen Tüten Chips sind allerdings auch ein paar Alibitomaten für den Vitamin C- und Kalium-Bedarf  in den Einkaufskorb gewandert. Daraus lässt sich als Vorspeise für das Süßigkeiten-Diner gesunde Bruschetta oder Tomaten Caprese zaubern. Während Schoki und Chips auf direktem Weg in den Küchenschrank wandern, stellt sich mir die Frage: Wo parke ich die Tomaten am besten? Zum anderen Grünzeug ins Gemüsefach des Kühlschranks oder doch ab auf ein separates Plätzchen? Da war doch was…

Tomaten – ein eigensinniges Gemüse
Tomaten sind saftig, lecker – und sehr empfindlich. Damit die Tomate auch nach der Ernte noch aromatisch und saftig schmeckt, sollten Sie folgenden Tipps berücksichtigen:

  • Die Tomaten nur vorsichtig übereinander stapeln. Andernfalls entstehen schnell Druckstellen – und die sind Wind in den Segeln des Fäulnisprozesses.
  • Tomaten sind kälteempfindlich und verlieren im Kühlschrank ihr Aroma. Am liebsten halten sie sich bei muckeligen 15 bis 18 Grad Celsius an einem schattigen und luftigen Ort auf.
  • Tomaten reifen nach der Ernte noch nach und setzen dabei das Gas Ethylen frei. Dieses sorgt dafür, dass andere Obst- und Gemüsesorte schneller verderben. Deswegen sollten Tomaten separat und nicht in einem gemischten Gemüsefach gelagert werden.

Tomaten unter den Rock geschaut
Tomaten bestehen zu 95 Prozent aus Wasser – und sind damit kalorienarm. Gleichzeitig enthalten sie neben viel Vitamin C und Kalium auch das Carotinoid  Lycopin. Diesem wird eine zellmembranschützende Wirkung nachgesagt. Daher empfehlen einige Experten eine tägliche Portion der roten Früchtchen von 250 Gramm als Prophylaxe gegen Herzerkrankungen, Arteriosklerose (Verengung der Blutgefäße) oder sogar Krebs. Wer nicht gerade unter einer Unverträglichkeit der Nachtschattengewächse leidet – und das kommt in Folge einer Kreuzallergie gar nicht so selten vor – kann sich jeden Tag ein anderes leckeres Gericht mit Tomaten auf den Teller zaubern.

Mahlzeit! – Rezepte mit Tomaten
Neben der eingangs bereits erwähnten Bruschetta und der auf jeder Grillparty unweigerlich auftauchenden Tomaten-Mozzarella-Basilikum Kombi verleihen Tomaten noch einer ganzen Palette anderer kulinarischer Köstlichkeiten eine fruchtige Note. Dazu gehören:

So ein Quark – wie ein mageres Milchprodukt Schmerzen lindert

Quarkwickel helfen bei Prellungen des Knies, Entzündungen nach Operationen, Halsschmerzen und Bronchitis. Das wusste auch Oma schon. Ärzte, Krankenschwestern und Hebammen empfehlen es noch heute. Doch warum? Und wie lege ich sie an? Ein Erfahrungsbericht.

Das jüngst operierte Knie schmerzte und gewann trotz Kühlkissen zusehends an Umfang. Kein Wunder, zwei Stunden saß ich nun schon als Parkhauswächter im Kabuff am Ausgang und hatte mich genau keinen Zentimeter bewegt. Wenn das die nächsten zwei Stunden so weitergeht, fliege ich mit meinem Bein als Ballon auf und davon. Was hatte der Arzt – immerhin eine Chirugie-Ikone  – bei der letzten Kontrolle noch geschwafelt? Ich solle mein Knie mit Magerquark kühlen, das hemme die Entzündung?  So ein Käse, war mein erster Gedanke gewesen. Spät am Abend jedoch wich die Skepsis den Schmerzen und ich befolgte seinen Rat:

So macht man einen kalten Quarkwickel für das Knie

  • Den kalten Magerquark mit einem Messer auf beide Seiten eines Handtuches streichen.
  • Das Tuch auf die betroffene Körperpartie packen.
  • Eine Plastikfolie darüber legen, damit es nicht schmiert.
  • Die Folie mit einem Tape befestigen.

Das war 1998 und es half. Die Kühlung zog sofort spürbar tief ins Gelenk und die Schwellung ging merklich zurück. Ich weiß nicht mehr, wann ich den Quarkwickel abnahm, die Wirkung ließ jedoch bald nach und der Quark war nach einer halben Stunde schnell getrocknet. Generell gilt dies auch als zeitliche Begrenzung für Quarkwickel. Nur bei Entzündungen sollte man aufpassen, eine Anwendungsdauer von 15 – 20 Minuten nicht zu übersteigen.

Zur Anwendung gibt es jedoch unterschiedliche Meinungen. Viele empfehlen das einseitige Bestreichen inklusive Stoffschicht zwischen Haut und Quark. Ich erinnere mich, dass mein Arzt das beidseitige Quarkverteilen und das direkte Auflegen empfohlen hatte, damit die anziehende Wirkung noch verstärkt wird. Problem: Man saut noch mehr rum und bekommt den Quark später schlecht ab. Hier sollte man für sich erst einmal vorsichtig die Varianten antesten.

Doch eine Frage bleibt natürlich: Warum wirkt Speisequark so gut?

Deshalb wirkt ein kalter Quarkwickel
Wissenschaftlich wurde die Wirksamkeit von Wickeln wenig untersucht. Genügend Anwendererfahrungen sind jedoch vorhanden. Die einen halten das phosphorhaltige Casein im Quark für den Grund. Casein ist in der Milch der wichtigste Eiweißbestandteil der Milch. Es soll den Stoffwechsel anheizen und eine aufsaugende Wirkung besitzen.  Andere schreiben den Milchsäurebakterien im Quark den Erfolg zu. Sie können Schleim verflüssigen und Entzündungsstoffe hemmen.

Die feuchte Kälte wirkt kühlend, schmerzlindernd und abschwellend. Bei entzündlichen Vorgängen wird durch den Quark die Wärme abgeleitet und die Schmerzempfindung herabgesetzt. . Wenn der Quark eingetrocknet ist, wird die Durchblutung angeregt.

Die Vorteile eines Wickels aus Magerquark

  • gibt es in jedem Supermarkt in rauen Mengen
  • kostet im Vergleich zu Salben oder Tabletten nur einen Bruchteil
  • Nebenwirkungen oder Hautreizungen sind sehr selten
  • Durch die angenehme Kühlung wird neben Körper auch der Geist stimuliert.

Der warme Quarkwickel
Körperwarm hilft der Wickel bei Husten, Bronchitis, Halsschmerzen oder Heiserkeit. Eine sehr gute Anleitung zum Anlegen gibt es hier.

Quarkwickel – helfen auch in der Beziehung
Viele Jahre nach der Kniekühlung im Parkhaus empfahl ich meiner Freundin einen Quarkwickel für die starke Stauchung ihrer Hand. Nach anfänglicher Skepsis, woher ich denn solche Tricks kennen würde, probierte sie den Quark aus. Heute schwingt sie den Staubwedel besser als je zuvor.

Anmerkung: Quarkwickel sollten nicht bei verschmutzten Verletzungen (z.B. Schürfwunden) oder offenen Wunden angewendet werden.

Blasenentzündung: Hoch die Tassen wenn’s piekst und brennt

Die Koffer sind gepackt, die wenig entzückte Nachbarin ist zum Thema Briefkastenentleerung und Blumengießen ausgiebig gebrieft und der Besuch beim Friseur steigert die Chancen auf einen Urlaub mit nur wenigen Bad Hair Days. Eigentlich kann es ab auf die Autobahn in Richtung Florenz gehen, doch dann walzen die Vorboten einer bösen Blasenentzündung die Urlaubseuphorie nieder: ständiger Harndrang, Schmerzen im Unterleib und Beschwerden beim Wasserlassen. Jetzt heißt es wohl „arrivederci Florenz“, oder? – Nicht unbedingt, denn natürlich wächst auch dagegen ein natürliches Mittelchen in Omas Gemüsegarten.

Ursachen einer Blasenentzündung
Der brennende Schmerz beim Wasserlassen und der erhöhte Harndrang mit nur wenig Abgabe von Urin entsteht, wenn die ableitenden Harnwege – also Harnblase und Harnröhre – von Bakterien befallen sind. Diese setzen sich an der Schleimhaut fest und verursachen hier Entzündungen. Vor allem Frauen leiden unter Harnwegsinfektionen (auch Blasenkatarrh genannt), da ihre Harnröhre – und damit der Weg der aufsteigenden Bakterien zur Harnblase – kürzer ist als die Harnröhre des Mannes.

Bei leichten Reizungen der Blase verschaffen einige Naturheilmittel schnell Linderung. Anders sieht es allerdings aus, wenn Fieber, Schüttelfrost sowie Eiter oder Blut im Urin auftreten. Dann kann nur der Arzt eine Ausweitung des Blasenkatarrhs zu einer Nierenbeckenentzündung aufhalten.

Vorbeugende Maßnahmen gegen Blasenentzündungen
Wer sich die Italienreise nicht von einer schnöden Blasenentzündung vermiesen lassen möchte, der kann bereits einige Wochen vorher Gegenmaßnahmen ergreifen: der Griff zur Wasserflasche oder dem Teebeutel stehen hier ganz oben auf der To-Do-Liste. Schließlicht sorgt eine hohe Trinkmengen dafür, dass die Harnwege kräftig durchgespült werden und mit dem Urin auch unerwünschte Bakterien in der Kanalisation verschwinden. Nicht gerade köstlich, dafür aber wirksam gegen Blasenentzündung sind übrigens Cramberrys. Regelmäßig als Saft oder in Tablettenform eingenommen, verhindern sie, dass sich Keime in den Harnwegen fröhlich vermehren.

Des weiteren ist beim Toilettenbesuch ein Mindestmaß an technischer Geschicklichkeit von Vorteil, um das Eindringen von Darmkeimen in den Organismus zu verhindern: Bei größeren Vorhaben auf dem stillen Örtchen sollte das Toilettenpapier in einer Wischbewegung von vorne nach hinten eingesetzt werden. Andernfalls geraten schnell Bakterien aus dem Darm in die Harnröhre und gehen auf Wanderschaft in die Harnblase.

Hausmittel als Keimkiller
Um eine Blasenentzündung abklingen zu lassen, müssen im ersten Schritt die Bakterien über die Klinge springen. Dies gelingt auf zwei Wegen: ausspülen und abtöten. Um die entzündeten unteren Harnwege ständig durchzuspülen und die Keime auszuschwemmen, muss die Trinkmenge erheblich gesteigert werden. Empfohlen wird eine Flüssigkeitszufuhr von drei bis vier Litern am Tag. Hierfür eignen sich vor allem stilles Wasser und Tees aus harntreibenden Heilpflanzen wie Wacholder, Brennnessel oder Zinnkraut. Sie verstärken den Durchspüleffekt zusätzlich.

Die Vermehrung der Keime stoppt man am besten mit antibakteriellen – also Bakterien abtötenden – Stoffen. Dazu gehören in erster Linie Bärentraubenblätter. Als Tee getrunken oder in Tablettenform eingenommen, wirken sie entzündungshemmend und sorgen dafür, dass die Reizung abklingt. Wärme lindert währenddessen den brennenden Schmerz im Unterleib und entkrampft ihn. Diese kann entweder durch eine Wärmflasche oder ein heißes Voll- oder Sitzbad zugeführt werden. Auch an den Füßen sollten keine arktischen Temperaturen herrschen. Dicke Wollsocken gehören deshalb bei einem Blasenkatarrh zum Pflichtprogramm. Andernfalls wird das Immunsystem geschwächt und das wirkt sich negativ auf den Heilungsprozess aus.

Dont’s bei Harnwegsinfektionen
Wer zu Blasenentzündungen neigt, sollte folgende Dinge meiden, um Bakterien kein Eldorado zu bieten, das Immunsystem zu schwächen oder die Schleimhäute zusätzlich zu reizen:

  • Unterdrücken des Harndrangs
  • Slipeinlagen
  • Einsatz von chemische Imtimsprays oder Seifen
  • nasse Kleidung
  • auf kalten Steinen sitzen
  • Salz und scharfe Gewürze
  • Kaffee oder schwarzer Tee

Trockene Lippen: Schönheitskur aus dem Marmeladenregal

Schon von weitem ist erkennbar, dass die Online-Bekanntschaft in der Realität ein ausgemachtes Schnittchen ist. Nach den Gesichtselfmetern der letzten sieben Blinddates eine echte Überraschung. Jetzt bloß nichts vergeigen. Noch fix einen Blick in den Puderdosen-Spiegel und der Balztanz kann beginnen: Wimperntusche? Check! Concealer? Check! Haare? Check! Lippen? Mist – spröde!

Gerade im Winter, wenn Heizungsluft und Kälte die Haut austrocknen, werden Lippen schnell rissig und spröde. Zum Küssen laden sie dann weniger ein als zu einer kleinen Pflegeeinheit – und die beginnt man am besten mit dem Griff zum Honigtopf.

Honig: Natürliche Pflege für raue Lippen
Im Gegensatz zur Haut besitzen Lippen keine Talgdrüsen. Sie können ihren Feuchtigkeitsgehalt nicht selbst regulieren, indem sie einen schützenden Fettfilm bilden, sondern benötigen dafür Hilfe von außen. Es muss aber nicht immer der sündhaft teure Pflegestift eines namenhaften Labels mit Kaviarextrakten, Goldstaub und frischgezapfter Kaktusmilch aus dem südpazifischen Mikronesien  sein – ein Griff in das Marmeladenregal der heimischen Küche reicht häufig schon aus. Vorausgesetzt, hier befindet sich ein Glas Honig.

Honig wirkt antiseptisch. Er tötet Keime ab, beugt Entzündungen vor  und sorgt dafür, dass kleine Risse in den Lippen schnell verheilen. Zusammen mit den feinen Kristallen von Zucker lässt er sich zudem ruckzuck zu einem natürlichen Peeling verrühren. Die klebrige Paste wird mit dem Zeigefinger in sanften, kreisförmigen Bewegungen aufgetragen und entfernt abgestorbene Hautzellen. Gleichzeitig regt die Beauty-Behandlung die Durchblutung der Lippen an und lässt diese nicht nur geschmeidiger, sondern auch voller aussehen.

Schönheitskur für die Nacht
Wer gern mit dem Gesicht tief im Kopfkissen vergraben schläft, sollte sich lieber auf Pflegeinheiten außerhalb des Bettes beschränken. Alle anderen können ihren Lippen auch einen extra Beauty-Kick verschaffen, indem sie ihnen eine nächtliche Honigkur gönnen. Dafür gibt man vor dem Schlafengehen eine dicke Schicht der klebrigen Masse auf die Lippen und lässt sie bis zum Morgen einwirken. Die im Honig enthaltenden Fruchtzucker, Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme haben nun genügend Zeit, tief in die Poren einzudringen und ihre pflegende Wirkung im vollen Umfang zu entfalten. Am Morgen erwacht man dann mit rosigen Schneewittchenlippen. Selbst für die Vielbeschäftigten unter uns ist das eine Beauty-Behandlung, die auch in einem vollgepfropftes Filofax garantiert ein Zeitfenster findet.

Ursachen für spröde Lippen
Folgende Faktoren entziehen den Lippen Feuchtigkeit und Fett:

  • trockene Heizungsluft
  • ständiges Befeuchten der Lippen
  • zu geringe Flüssigkeitszufuhr (Trinkmenge)
  • Stress
  • Vitaminmangel (selten)